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Sonntag, 10. März 2013

Uraufführung Messe

Ich kann Euch sagen, das war ein Erlebnis. Wow!

Schon deshalb, weil ich die Messe super finde. Aber der Reihe nach.

Der Posaunenchor ( und nicht der Bläserchor, wie ich vorher schrieb!) hat dieses Jahr 50jähriges Jubiläum. Und der Leiter des Posaunenchors - er ist auch Komponist -  hat zum Jubiläum halt einfach mal eine Messe komponiert. Einfach mal wars bestimmt nicht, aber das kam so bei uns Sänger so an. Und die sollte in einem Konzert zu Gunsten des Posaunenchors und der Orgelrenovierung der katholischen Kirche aufgeführt werden.

Die Messe ist für Bläser - klaro - und Chor. Und da der Posaunenchor das letzte Mal für unser Konzert eine Messe für Chor und Bläser mitgetragen hat, war das selbstverständlich, dass wir (also der katholische Chor) dieses Mal beim Posaunenchor und der Kantorei mitmachen.

Die Proben fingen schon letztes Jahr nach den Sommerferien an. Sogar ein Probewochenende im November wurde organisiert. Das muss toll gewesen sein, ich konnte da leider nicht dabei sein.

Den letzten Monat vor dem Konzert wurde zusammen mit der Kantorei geprobt. Toll. Ein Erlebnis. Wir Katholiken wurden sehr freundlich aufgenommen und nach den Proben sogar mitverköstigt (auch das Probewochenende wurde von der Kantorei organisiert). Hier ein dickes Danke schön an die Kantorei.

der Flyer zur Uraufführung
Aber erst die Proben mit dem Komponisten - in der Woche vor der Aufführung - hat uns Sänger/innen eigentlich gezeigt, wie die einzelnen Stücke der Messe klingen sollen, was er damit überhaupt ausdrücken will.

Ein riesiges Lob an den Komponisten, wie er uns Chöre so positiv und aufmunternd gelobt hat, obwohl er doch total verzweifelt sein musste und bestimmt auch gedacht hat, dass das nie und nimmer hinhauen wird. Aber mit seiner so ganz eigenen Art hat er uns Chöre doch noch auf die richtige (Ton)Spur gebracht und die Uraufführung wurde doch ganz gut. (ich fand sie super und bin noch total begeistert!!)


das Programm, im Innenteil hat der Komponist alle Stücke der Messe erläutert.
Jeder Chor durfte sich auch mit eigenen Stücke präsentieren. Und so wurde es ein wunderbarer musikalischer Sonntag-Spätnachmittag. Danach haben sich alle Sänger/innen und Bläser, die noch Lust hatten, im "Gemeindesaal" (so heißt er eigentlich nicht) getroffen und es wurde gemeinsam gegessen (jeder hatte eine Kleinigkeit mitgebracht) und ordentlich auf das gute Konzert angestoßen. Man saß und stand zusammen und hatte doch viel zu bequatschen, nicht nur über Musik.

Die Uraufführung wurde auch ganz groß in der hiesigen Presse beschrieben:

eigentlich wollte mein Menne die Artikel und
Bilder einscannen, aber das kann dauern,



















 drum hab ich sie kurzerhand fotografiert.


Und der Clou ist, dass wir Sänger/innen eingeladen wurden Ende März in Emmendingen, bei der zweiten Uraufführung, mitzusingen. Da machen mein Menne und ich natürlich mit und nebenbei haben wir bestimmt ein schönes Wochenende im Schwarzwald - ohne Kids. Fantastisch. Danke liebe Mama, dass du unseren Sohnemann nimmst, denn Sohn und Tochter, also zwei pubertierende, zwei Tage alleine geht bestimmt nicht gut.

Ich muss immer an den Spruch von E.T. A. Hoffmann denken, den ich im Büro bei mir aufgehängt habe:

"Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an."

In diesem Sinne wünsche ich eine gute Nacht und eine gute Woche
Eure Christina



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